Siemens vergibt zum dritten Mal den „Siemens Förderpreis in der Metropolregion Nürnberg“

Mittwoch, 13. November 2013


Zum dritten Mal vergab die Siemens AG am 13. November 2013 den „Siemens Förderpreis in der Metropolregion Nürnberg“. Mit diesem Preis werden jährlich Institutionen aus dem sozialen Bereich, der Kultur und der Bildung für ihr Engagement und ihre Originalität sowie ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. In diesem Jahr teilten sich zwei Institutionen aus Nürnberg und Amberg den mit 20.000 Euro dotierten Preis.

Einer der Preisträger ist das FabLab Region Nürnberg e.V. Im FabLab (FabrikLabor) wird technisches Wissen, Handwerk und Technologie für Interessenten aller Altersgruppen zugänglich gemacht. Jedermann kann das FabLab kostenlos nutzen und kann dort seine Ideen mit computergesteuerten Werkzeugen in eigenen Projekten umsetzen oder kreativ experimentieren. Die rund 20 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die das FabLab betreuen und organisieren, unterstützen die Besucher beim Fräsen, Feilen und Bohren, beim Laserschneiden und 3-D-Drucken. Außerdem bietet das FabLab Workshops für Schulen an, um Jugendliche spielerisch an moderne Technologien heranzuführen, Unternehmen können für ihre Mitarbeiter professionelle Trainings in den Bereichen Innovation, Kreativität und Technologie buchen.

Der andere Preisträger ist das Luftmuseum e.V. Amberg. Das Luftmuseum wurde 2006 privat initiiert und zeigt in seinen Schauräumen im mittelalterlichen „Klösterl“ inmitten der Amberger Altstadt Exponate rund um das Thema Luft – Luft zum Anschauen, Hören, Fühlen, Begreifen und Wahrnehmen. Luft bietet ein nahezu endloses Themenfeld in Technik, Architektur, Kunst, Musik und Design. Im Luftmuseum wird das unsichtbare Gasgemisch u.a. durch pneumatische Anschauungsobjekte erklärt, in künstlerischen und kulturellen Zusammenhängen sichtbar gemacht sowie – im Falle des Laubsaugers augenzwinkernd – ironisch dargestellt. Auch Vorträge, Lesungen, Führungen, Konzerte und spezielle Kinderprogramme werden angeboten.

Zur Preisverleihung waren Vertreter/-innen der Preisträger und der Städte Nürnberg und Amberg sowie Unterstützer beider Institutionen geladen. Siemens Vorstand Prof. Siegfried Russwurm und Heinz Brenner, Leiter des Regionalreferates Erlangen/Nürnberg, beglückwünschten die Preisträger und überreichten die Urkunden. Anschließend hatten die Gäste bei einem gemeinsamen Abendessen Gelegenheit zum Austausch.

Die Metropolregion ist ein bedeutender Standort des Unternehmens mit rund 40.000 Mitarbeitern. In den Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen ist Siemens der größte Arbeitgeber. Daraus entsteht auch der Wunsch und die Verpflichtung zum öffentlichen Leben aktiv beizutragen. „Neben den vielfältigen sozialen, kulturellen und bildungsorientierten Aktivitäten, die Siemens in der Region bereits unterstützt, wird deshalb auch dieses Jahr wieder an zwei herausragende Institutionen in der Region ein Förderpreis vergeben“, so Prof. Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Sprecher der Metropolregion Nürnberg, bei der Preisverleihung.