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Informationen zu Materialbeschränkungen unserer Lieferanten

Beschreibung

Europäische Gesetzgebungen wie REACH oder RoHS, erfordern Informationen von Herstellern und Lieferanten über beschränkte Inhaltsstoffe in ihren Produkten, welche entlang der Lieferkette weitergegeben werden müssen.Aus diesem Grund fordert Siemens inkl. verbundener Unternehmen (Siemens Group) von seinen Lieferanten die Information, ob die an Siemens Group gelieferten Produkte Inhaltsstoffe enthalten, die durch eine entsprechende Gesetzgebung beschränkt werden.
Als ersten Schritt hierfür müssen Lieferanten die Erklärung zu Deklarationspflichtigen Stoffen ausfüllen, welche auf der Siemens Norm 36350, Part 2 beruht. Falls Produkte zu deklarierende Stoffe beinhalten, muss der Lieferant diese an Siemens melden. Um die Erklärung für Lieferanten zu vereinfachen, unterstützt die Siemens Group die zentrale Masterdatenbank BOMcheck (link:www.BOMcheck.net), in welche Lieferanten ihre Erklärung zu Produktinhaltsstoffen hinterlegen können.

Deklarationsmethode BOMcheck

BOMCheck: Siemens bevorzugte Stoff-Deklarationsmethode

Wahrscheinlich wurden Sie bereits von anderen Kunden bezüglich Inhaltsstoffe in Ihrer Produkten befragt. Um eine effiziente Herangehensweise zu gewährleisten, unterstützen wir hierfür zusammen mit anderen Herstellern wie Philips, GE, Agfa, Hitachi, Toshiba, IBM, Intel und Canon die industrieweit entwickelte Onlinedatenbank BOMcheck. Dieses Verfahren bietet Ihnen eine einfache Deklarationsmethode für Inhaltsstoffe, welche anschließend von allen teilnehmenden Kunden abgerufen werden kann. Aus diesem Grund, möchten wir Sie ermutigen sich bei BOMcheck anzumelden und dieses Tool zu nutzen, um uns über diesen Weg die nachgefragten Materialdaten zur Verfügung zu stellen.Für weitere Informationen zu BOMcheck, wie zum Beispiel dieses Tool Ihnen helfen kann Ihre Materialdaten für mehreren Kunden bereitzustellen und wie Sie sich registrieren können, finden Sie unter folgendem Link:


Format für die Elektronische Übermittlung von Stoffinformationen

eine Alternative zu BOMCheck Wenn Sie sich nicht für die Nutzung von BOMcheck entscheiden jedoch die von Ihnen an die Siemens Group gelieferten Produkte zu deklarierende Stoffe beinhalten, werden wir Details auf Basis der Artikelnummer für jedes Produkt anfordern. Hierfür muss jedes Mal die Erklärung oder die Informationen zur Artikelnummer für jedes Produkt aktualisiert werden, sobald sich die Liste der zu deklarierender Stoffen ändert. Nach Informationen der EU, wird dies ca. zweimal im Jahr geschehen. Deshalb empfehlen wir Ihnen dringend BOMcheck zu benutzen.

Gesetzgebungen

Nationale und internationale Gesetzgebung hinsichtlich Stoffbeschränkungen beinhalten:


RoHS:

Beschränkungen und Verbote bezüglich der Nutzung von Stoffen welche gefährlich für Mensch und/oder Umwelt sein könnten. Beispiele für solche Regulierungen sind zahlreiche internationale, nationale und regionale Gesetze für Chemikalien, Batterien und Verpackungsmaterialien wie die EG-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe (RoHS), RoHS-vergleichbare Regulierungen in China, Südkorea und Kalifornien oder Regulierungen bezüglich der Quecksilberbeschränkungen in unterschiedlichen U.S.-Staaten.

Seit Juli 2006 verbietet die EG-Richtlinie 2002/95/EG zur „Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe (RoHS)“ den Gebrauch sowohl von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom, als auch von den Flammschutzmitteln Polybromierte Biphenyle (PBB) und Polybromierte Diphenylether (PBDE).


REACH:

Anforderungen bezüglich der Bereitstellung von Informationen über bestimmte Inhaltsstoffe der Produkte und der Stoffregistrierung. Dies wird beispielsweise über die  Europäische Verordnung Nr. 1907/2006 „Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien“ (REACH - Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals) geregelt. Diese EG-Verordnung fordert von Lieferanten, die folgenden Bedingungen einzuhalten, wenn sie Erzeugnisse nach REACH  an Kunden liefern: -die Produktinhaltsstofferklärung gemäß der gültigen Kandidatenliste (REACH Artikel 33) bereit zu stellen -die Stoffbeschränkungen einzuhalten (REACH Artikel 67)Weitere Informationen über die REACH Gesetzgebung sowie Anforderungen für Zulieferer und Anlagenhersteller stehen in einem kostenlosen Handbuch auf

sowie Reach@Siemens