Tobias Moretti

Schauspieler





1959
Geboren als Tobias Bloéb in Gries am Brenner. Moretti ist der Familienname seiner Mutter, den er seit 1984 als Künsternamen trägt. Nach der Matura studiert er Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.Theaterausbildung an der Otto Falckenberg-Schule München. Engagements in Hannover und München.

1984
Ensemblemitglied am Residenztheater München. Wechsel zu den Münchner Kammerspielen 1986.

1986
Erste TV-Produktionen.

Ab Ende der der 1980er Jahre Film- und TV-Produktionen. Er etabliert sich im deutschsprachigen Fernsehen als Publikumsliebling.

Ab Ende der 1990er Jahre auch vermehrt Kinofilme.

1994
Durchbruch mit "Kommissar Rex“.

1995
Debüt am Wiener Burgtheater.

1997
Debüt an der Wiener Volksoper.

1999
Gründung seiner eigenen Produktionsfirma.

2001 
Regiedebüt in Bregenz mit Mozarts "Don Giovanni".
 
2002
Jedermann in Salzburg, als "Geselle“ und "Teufel", bis 2005.

2005
Salzburger Festspiele in "König Ottokars Glück und Ende“.
Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis.

2009
"Faust" am Wiener Burgtheater

2011
Tobias Moretti lebt in der Nähe von Innsbruck und bewirtschaftet dort einen Hof. Er ist verheiratet und Vater dreier Kinder.




1994: Goldener Löwe für Kommissar Rex
1994: Das Goldene Kabel – Medienpreis für Kommissar Rex
1995: Bayerischer Fernsehpreis für Kommissar Rex
1995: Goldene Romy als beliebtester Serienstar
1996: Goldene Romy als beliebtester Serienstar
1997: Goldene Romy als beliebtester Serienstar
1998: Telegatto
1999: Adolf-Grimme-Preis
2001: Goldene Romy als beliebtester Schauspieler
2002: Adolf-Grimme-Preis
2002: Pfeifenraucher des Jahres
2003: Goldene Romy als beliebtester Schauspieler
2004: Goldene Romy als beliebtester Schauspieler
2004: Bayerischer Fernsehpreis für "Schwabenkinder"
2004: Deutscher Fernsehpreis für "Die Rückkehr des Tanzlehrers"
2005: Nestroy-Theaterpreis-Nominierung
2005: Gertrud-Eysoldt-Ring für die Titelrolle in Franz Grillparzers König Ottokars Glück und Ende bei den Salzburger Festspielen und im Wiener Burgtheater
2011: Nominierung für den Österreichischen Filmpreis als Bester männlicher Darsteller für "Jud Süß – Film ohne Gewissen"




Auswahl

2009 "Io, Don Giovanni", Regie: Carlos Saura
"Fred Vargas: Bei Einbruch der Nacht" ("L'Homme à l'envers"), Regie: Josée Dayan

2008 "Das jüngste Gericht", Regie: Urs Egger

2007 "Du gehörst mir", Regie: Tobias Ineichen "Der Kronzeuge", Regie: Johannes Grieser

2005 "Speer und Er", Regie: Heinrich Breloer"Der Liebeswunsch", Regie: Torsten C. Fischer

2004 "Die Rückkehr des Tanzlehrers", Regie: Urs Egger"Käthchens Traum", Regie: Jürgen Flimm

2002 "Schwabenkinder", Regie: Jo Baier

2001 "Hexenherz", Regie: Hartmut Schoen"Andreas Hofer 1809 – Die Freiheit des Adlers", Regie: Xaver Schwarzenberger

2000 "Tanz mit dem Teufel", Regie: Peter Keglevic

1999 "Todfeinde", Regie: Oliver Hirschbiegel"Deine besten Jahre", Regie: Dominik Graf

1998 "Krambambuli", Kino, Regie: Xaver Schwarzenberger

1997 "Das ewige Lied", Regie: Franz Xaver Bogner

1996 "Workaholic", Kino, Regie: Sharon von Wietersheim