Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger

Genetiker




1968
28.4. Geburt in Linz als Sohn eines Universitätsprofessors und einer Lehrerin

1986
Beginn des Genetik-Studiums in Wien

1990
Sponsion zum Magister nach Studienzeitverkürzung mit Auszeichnung (Diplomarbeit am St. Anna Kinderspital im Institut für Kinderkrebsforschung)

1992
Promotion zum Doktor der Genetik, mit Auszeichnung, nach Dissertation als Universitätsassistent am Vienna Biocenter (d.i. ein räumlicher Zusammenschluss unterschiedlicher akademischer und industrieller biowissenschaftlicher Forschungseinrichtungen und Unternehmen).

1993
Ein Erwin Schrödinger-Stipendium ermöglicht ihm einen zweijährigen Forschungsaufenthalt an der Yale University, New Haven, USA.

1995
Universitätsassistent an der Uni Wien

1997
Habilitation (Preis für die beste Habilitation des Jahres des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Forschung)

1998
Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor

2001
"Das ungeborene menschliche Leben und die moderne Biomedizin", das erste Buch erscheint

2003
nächstes Buch: "Kranke Gene - Chancen und Risiken von Gentests"

2004
Hengstschläger schließt seine Ausbildung zum Fachhumangenetiker abBeginn der Tätigkeit als ORF-Hörfunk-Moderator ("Radiodoktor", OE1)Berufung zum Universitätsprofessor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien nach internationalem Berufungsverfahren

2005
Leiter der Abteilung Genetik am Institut für Kinderwunsch, WienLeiter der Abteilung für Medizinische Genetik an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien - seit 2009 Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik, Medizinische Universität Wien

2006
Buch "Die Macht der Gene"

2008
Buch "Endlich Unendlich - Und wie alt wollen SIE werden?"

2011
zusätzlich Organisationseinheitsleiter des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik der Medizinischen Universität Wien

2012
Buch "Die Durchschnittsfalle: Gene - Talente - Chancen" "Entweder man hat's oder man hat's nicht." Stimmt das? Kann man ohne bestimmte genetische Voraussetzungen nicht erfolgreich sein? Oder ist es umgekehrt? Ohne Fleiß kein Preis? (…) Es muss die Norm werden, von der Norm abzuweichen.


Ca. 130 Peer Reviewed* Veröffentlichungen in internationalen Wissenschaftsjournalen.

Hengstschläger betreibt an der Medizinischen Universität Wien Grundlagenforschung (Entdeckung von Stammzellen im Fruchtwasser, Erforschung der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose etc.), Lehre und ist für die Erstellung von genetischen Befunden am Menschen verantwortlich.

Er ist Träger zahlreicher wissenschaftlicher Preise und Ehrungen.

Hengstschläger ist Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Wien, Mitglied der österreichischen Gentechnikkommission, der Ethikkommission des österreichischen Bundeskanzlers, des Wiener Beirats für Bioethik, des Beirats des Instituts für Ethik und Recht der Universität Wien und Mitglied zahlreicher anderer nationaler und internationaler Institutionen.

Der Vater zweier Kinder ist mit einer deutschen Biologin verheiratet. Zu seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen zählen die Arbeit im eigenen Garten und das Joggen durch den Wald. Er ist ein begeisterter Segler im Salzkammergut und fährt gern Ski.


* Peer-Review: Unabhängige Gutachter beurteilen die Qualität einer Arbeit