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André Heller

Österreichischer Chansonnier, Aktionskünstler, Kulturmanager, Autor, Dichter und Schauspieler




1947 
22. März, Geburt in Wien, als Francis Charles Georges Jean André Heller-Huart, der Vater war der Sohn eines der beiden Gründer der Wiener Süßwarenfabrik „Gustav & Wilhelm Heller“ (weltbekannt durch die Erfindung der „Dragées).
 Einen Teil seiner Schulzeit verbringt André im Jesuiteninternat Kalksburg. Er ist dort unglücklich und verzweifelt.
 In Wien wird er Stammgast im Café Hawelka, trifft dort auf Literaten wie Friedrich Torberg, H. C. Artmann und fallweise Elias Canetti sowie Hans Weigel und Helmut Qualtinger (seinen Mentor und spätereren Zusammenarbeitspartner).
 Schauspielunterricht bei Hans Weigel und Elfriede Ott.
1967 Heller ist einer der Mitbegründer des ersten deutschsprachigen Popsenders Ö3 und moderiert die Sendung „Musicbox“.

1968 
Co-Autor der Fernsehsendung „Wünsch Dir was“.
 Seine erste LP erscheint („Nr1“).

1969 
Schauspieler in „Das weite Land“, Regie: Peter Beauvais. Weitere Filmrollen folgten.

1972 
„Wer war André Heller“ - surreale Fernsehshow im ORF.
 Aufführung seines ersten Theaterstückes „King-Kong-King-Mayer-Mayer-Ling“ im Rahmen der Wiener Festwochen.

1976 
Gründung des „Zirkus Roncalli”, gemeinsam mit Bernhard Paul.

1979 
unterstützt Heller Bruno Kreisky bei der Nationalratswahl.

1981 
„Flic Flac“, poetisches Varieté, Wiener Festwochen.

1983 
“Theater des Feuers”, Großfeuerwerk in Lissabon, aus eigenen Mitteln finanziert, Heller gerät an den Rand des Bankrotts.

1984
„Sturz durch Träume“, Feuerspektakel vor dem Berliner Reichstag.

1985 
„Begnadete Körper“ am Deutschen Theater München, Chinesische Artisten.

1986 
Heißluftballon-Skulpturen über London, München, Venedig, Oslo, New York, Moskau, San Francisco und den Niagarafällen.

1987 
„Luna Luna“, ein „Jahrmarkt der modernen Kunst“ in Hamburg. Unter Mitwirkung von Roy Lichtenstein, Salvador Dalí, Joseph Beuys, Friedensreich Hundertwasser und Jim Whiting.

1988 
„Body and Soul“, eine Show des schwarzen amerikanischen Kulturguts.
 Erwerb des in Gardone Riviera gelegenen, ca. 10.000 m² großen botanischen Gartens Giardino Botanico

1989 
Chinesischer Nationalzirkus.
 Entwurf der Briefmarke zum zehnjährigen Jubiläum der UNO-Wien.

1991
„Versinkende Riesin“, Blumenskulptur im Schlosspark Schönbrunn, Wien.

1992
Eröffnung des „Wintergarten-Varieté“ in Berlin, gemeinsam mit Bernhard Paul.

1993 
„Sein und Schein“, Theaterstück von André Heller, uraufgeführt am Burgtheater Wien.

1995 
Gestaltung der „Swarovski Kristallwelten“ in Wattens, Tirol.

1996 
Produktdesign: für die 20. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie.

1997 
„Yumé - Flug durch Träume“,: ein japanisches Kaleidoskop, Tokio und Europatournee.

1999 
„Stimmen Gottes“, ein Ereignis mit spirituellen Sängern, Musikern und Tänzern aus zwölf Kulturen, Marrakesch in Marokko.

2000 
Der „Erdgeist“, eine 14 Meter hohe Skulptur, halb Mensch, halb Vogel, wacht über den Pavillon „Living Planet Square“ des World Wide Fund for Nature bei der Expo 2000 Hannover.

2002 
Am Théâtre du Châtelet in Paris wird unter Hellers Regie „Erwartung“ von Arnold Schönberg und „La Voix Humaine“ aufgeführt. Die Monolog-Opern singt Jessye Norman.
 „Im toten Winkel“, Dokumentarfilm über Hitlers Sekretärin Traudl Jung.

2005 
„Afrika! Afrika!“ in Frankfurt am Main.

2016 
Eröffnung des „Anima Gartens“ südöstlich von Marrakesch..

Zwischen 1967 und 1982 sind 14 LPs erschienen, die ihm 12 Goldene Schallplatten und siebenmal Platin einbrachten. Musik-Zusammenarbeit mit Astor Piazzolla, Dino Saluzzi, Freddie Hubbard, aber auch österreichischen Künstlern wie Peter Wolf, Toni Stricker, Wolfgang Ambros oder Helmut Qualtinger. Im gleichen Zeitraum war Heller auch als Liedermacher und Chansonier live zu erleben.