Spendenscheck

Siemens übergibt 50.000 Euro an LICHT INS DUNKEL

Siemens übergibt 50.000 Euro an LICHT INS DUNKEL
Wolfgang Hesoun übergibt den Spendenscheck über 50.000 Euro an LICHT INS DUNKEL-Geschäftsführerin Eva Radinger. ©Siemens

• Spendenscheck von Generaldirektor Wolfgang Hesoun an Geschäftsführerin Eva Radinger übergeben
• In allen neun Bundesländern werden Projekte durch Siemens unterstützt

 Siemens Österreich unterstützt LICHT INS DUNKEL auch heuer wieder mit 50.000 Euro. Wolfgang Hesoun, Generaldirektor von Siemens Österreich, übergab den Spendenscheck an LICHT INS DUNKEL-Geschäftsführerin Eva Radinger. Das Geld wird auf verschiedene Projekte in ganz Österreich aufgeteilt, damit in jedem Bundesland zielgerichtet Projekte unterstützt werden.
Die gesamte Spendensumme kommt österreichweit all jenen zugute, die es am dringendsten benötigen: Menschen mit Behinderung und Familien mit beeinträchtigten sowie minderjährigen Kindern in sozialer Not in Österreich.
Wolfgang Hesoun, Generaldirektor von Siemens Österreich:
„Wir sind ein weltweit erfolgreiches Unternehmen und legen auf soziales Engagement großen Wert. Denn auch in gut funktionierenden Sozialstaaten gibt es Menschen, die Hilfe benötigen. Mit unserer Spende in Höhe von 50.000 Euro unterstützen wir LICHT INS DUNKEL dabei, genau diesen Menschen eine Perspektive zu schenken. Sozial- und Behindertenprojekte in ganz Österreich können damit ihre wertvolle Arbeit fortsetzen und so die Lebensbedingungen vieler Mitmenschen verbessern.“

Eva Radinger, Geschäftsführerin von LICHT INS DUNKEL:
„Ich freue mich sehr über die langjährige Kooperation mit Siemens, mit dessen kontinuierlicher Hilfe wir fortlaufend Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf dringend notwendige Hilfsmaßnahmen ermöglichen können. Auch in diesem Jahr werden dadurch wieder viele Menschen profitieren und ich möchte mich im Namen der Kinder und Familien von ganzem Herzen dafür bedanken.“

Die Auswahl der Projekte, denen die Spende von Siemens Österreich zugutekommen wird, erfolgt sehr zielgerichtet. Für das Unternehmen ist es wichtig, dass mit der Spende in jedem Bundesland mindestens ein Projekt unterstützt werden kann. Nachfolgende Beispiele zeigen wofür das gespendete Geld eingesetzt wird.

Tirol: slw Soziale Dienste der Kapuziner – „Tagesstruktur“
Die „Tagesstruktur“ steht Menschen offen, die am ersten Arbeitsmarkt aus unterschiedlichen Gründen dauerhaft oder vorübergehend nicht teilnehmen können. Vor allem Personen mit hohem Unterstützungsbedarf soll eine sinnvolle und abwechslungsreiche Gestaltung ihres Alltags ermöglicht werden. Die unterschiedlichen Beschäftigungsangebote reichen dabei von kreativen über hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bis hin zu alltagspraktischen Aufgaben.

Tirol: Lebenshilfe Tirol – Hebelifter für das Wohnhaus St. Johann
Im Wohnhaus St. Johann leben insgesamt neun Menschen mit Behinderung. Um die betreuten Personen bestmöglich im Alltag und bei der täglichen Hygiene unterstützen zu können, ist die Anschaffung eines mobilen „Patientenhebelifters“ unbedingt notwendig. Dieses spezielle Gerät würde den Betreuer nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern die Klienten könnten sich so auch selbstständiger bewegen.

Niederösterreich: Lebenshilfe Niederösterreich – Karl Ryker Dorf-Gärtnerei
Der Bereich „Gärtnerei“ im Karl Ryker Dorf besteht aus zwei Außenarbeitsgruppen für insgesamt 16 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Für die verschiedenen Tätigkeiten, zu denen auch die Rasenpflege gehört, befindet sich unter anderem auch ein Rasentraktor im Einsatz. Da di
eser jedoch in letzter Zeit sehr reparaturanfällig geworden ist, soll nun ein neues Gerät angeschafft werden.
Oberösterreich: „PIA“ – Prävention, Beratung und Therapie bei sexueller Gewalt
Wer in der Kindheit beziehungsweise Jugend sexuell missbraucht wurde, leidet oft ein Leben lang unter sozialen, psychischen, gesundheitlichen oder ökonomischen Problemen. Der Verein „PIA“ ermöglicht daher Mädchen und Frauen kostenlose, professionelle Therapien und verbessert so wesentlich die schwierige Situation. Die Betreuungs- und Präventionsarbeit soll auch dazu beitragen, dass sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen nicht weiter tabuisiert wird.

Salzburg: Caritas Salzburg – Gesundes Arbeiten
Im Tageszentrum Mittersill erhalten insgesamt 20 Menschen mit Behinderung eine entsprechende Begleitung. Um die betreuten Personen auch weiterhin bestmöglich unterstützen zu können, ist die Anschaffung eines „Patientenlifters“ unbedingt erforderlich. Das spezielle Gerät würde vor allem die Betreuer bei der täglichen Arbeit wesentlich entlasten.

Salzburg: Caritas Salzburg – Snoezelenraum für das neue Tageszentrum
Das Dorf St. Anton in Bruck an der Großglocknerstraße wird derzeit erweitert. Ein neues Tageszentrum für Menschen mit Behinderung entsteht. In dem Gebäude soll unter anderem ein Snoezelenraum zur Ruhe und Entspannung eingerichtet werden.

Burgenland: Caritas Eisenstadt – Behindertenwohnheim Haus St. Stephan
Das Behindertenwohnheim Haus St. Stephan in Oberpullendorf verfügt über betreute Wohnplätze, die jedoch nicht barrierefrei zugänglich sind. Um in Zukunft unter anderem auch Rollstuhlfahrern die jeweiligen Wohneinheiten anbieten zu können, soll nun ein entsprechender Lift eingebaut werden.

Kärnten: RETTET DAS KIND Österreich – IntegrationsZentrum
Das „Ambulatorium für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters“ ermöglicht beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen verschiedene Therapien. Für die einzelnen Fachrichtungen (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, …) werden therapeutische Hilfsmittel, Ausstattungen und Geräte benötigt.

Steiermark: FREIZEIT Para-Special-Outdoorsports – Barrierefreier Sport
Der Verein „FREIZEIT Para-Special-Outdoorsports“ bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung barrierefreie Sportprogramme in der Natur an. Ziel ist, alle Menschen gleichwertig durch attraktive Angebote in die Gesellschaft zu integrieren. Besonders im Vordergrund steht der behindertengerechte Urlaub gemeinsam mit Freunden und Familie.

Vorarlberg: Lebenshilfe Vorarlberg – Unterstützte Kommunikation „Magic Carpet“
Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen können häufig nur erschwert an gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen. Der „Magic Carpet“ bietet daher diesen Personen einen niederschwelligen, spielerischen Zugang hin zu mehr Kommunikation und Teilhabe. Das audiovisuelle System projiziert interaktive Spiele auf den Boden und die Benutzer steuern diese, indem sie sich auf oder über dem Bild bewegen. Der „Magic Carpet“ beinhaltet viele Anwendungen, die leicht an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst werden können.

Wien: Gesellschaft Österreichische Kinderdörfer – Europahaus des Kindes
Im „Europahaus des Kindes“ wird versucht, benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine pädagogische, liebevolle Betreuung und Begleitung zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass sie sich in den sozialpädagogischen Wohngruppen wohlfühlen und entsprechende Rückzugsmöglichkeiten erhalten. Die neu angelegten, kleinen Einzelzimmer sollen daher gemütlich, funktionell, kindgerecht und schön gestaltet warden.



Ansprechpartner für Journalisten:


Siemens AG Österreich
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E-Mail: johanna.gudella@siemens.com

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13.12.2017